Ferienpass - Eine Gelegenheit für Kinder, den Brieftaubensport kennen zu lernen


Das Jugendamt der Stadt Bern und die Schulbehörden von 28 weiteren, umliegenden Gemeinden bieten seit Jahren den sog. Ferienpass an. Das ist ein vielfältiges Angebot an die Schüler, in den Ferien Berufs- oder Freizeitaktivitäten kennen zu lernen.

In dieser langen Liste ist auch die Rubrik 'Brieftauben' zu finden. Da bietet sich Edith Müller - Mitglied im Brieftaubensport-Verein Aare-Gürbe - an. In den letzten Herbstferien habe ich Edith aufgesucht und an so einer Veranstaltung teilgenommen.

 

Hier ein kurzer Bericht:

Text und Fotos - Tschannen Hansueli

Edith Müller bewohnt in Kaufdorf/BE, etwas abseits des Dorfes, zusammen mit ihrem Ehemann ein älteres Bauernhaus. Da gibt es neben Ponys und Eseln auch noch Brieftauben.

Gut verständlich und dem Alter der Kinder angepasst erklärte Edith Müller u.a.

> dass Tauben reine Körnerfresser sind,

> dass sie jeweils zwei Eier legen und ausbrüten,

> dass sich daran beide Eltern beteiligen und auch beide Eltern im Kropf eine Art Milch produzieren, die den frisch geschlüpften Jungen   eingeträufelt wird.

> dass die Jungen bereits nach vier Wochen fliegen können

> dass die Brieftauben - wie alle Haustauben - von den wild lebenden Felsentauben abstammen, aber eine ganz besondere Eigenschaft   besitzen, indem sie aus jeder Himmelsrichtung und aus grossen Distanzen immer wieder nach Hause finden.

> Dass die Menschen schon vor ein paar tausend Jahren dies erkannten und ausnützten, indem man sie als Boten- oder Brieftauben einsetzte   und

> dass man heute daraus ein Hobby machte und Wettflüge veranstaltet.

Das Ganze wurde mit Bildern und Material veranschaulicht. Dazu konnten die Kinder auch immer Fragen stellen, die gut verständlich beantwortet wurden.

 

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